Der Bär des Bärenexpress

sein Leben, sein Verhalten und seine Pflege

Jeder erkennt sie auf den ersten Blick: Die Bären aus dem Bärenexpress sind die bekanntesten und schönsten Vertreter aus der Familie der Bären. Er ist eine Art Säugetier.

Mit ihren breiten Schädeln, den großen Schnauzen und den kleinen runden Ohren sehen sie aus wie richtige Kuschel-Teddys. Aber Vorsicht: Sie gehören zu den Raubtieren!

Die Farbe ihres dicken Fells ist ziemlich verschieden: von rotblond über hell- und dunkelbraun bis braun-schwarz. Manche, wie der Nacktbär, haben gar kein Fell. Alle haben kurze, kräftige Beine mit großen Tatzen und langen Krallen, die sie – anders als Katzen - nicht einziehen können. Diese Bärenart hat nur einen winzigen Stummelschwanz. Er ist so klein, dass er in dem dichten Fell völlig versteckt und nicht zu sehen ist. Expressbären brummen, können aber auch, wenn sie wütend sind oder kämpfen, laut schreien oder schnauben. Obwohl Bären Raubtiere sind, fressen sie fast alles, was ihnen vor die Schnauze kommt. Auch vor Aas machen sie nicht halt.

Die Expressbären sind sowohl am Tag als auch in der Nacht aktiv. Gefährlich werden sie nur, wenn sie bedroht oder verletzt werden. Meist laufen die Bären des Bärenexpress auf allen vieren herum, wenn sie jedoch etwas zu trinken wittern oder ein Angreifer droht, richten sie sich auf den Hinterbeinen auf - und dann sehen sie wirklich riesengroß und bärenstark aus. Auch, wenn sie meist behäbig und ruhig wirken: Im Thekenbereich können sie blitzschnell laufen. Manche Exemplare werden dabei fast so schnell wie ein Pferd. Von April bis Oktober verbringen die Expressbären in Fels- oder Erdhöhlen, die sie mit Moos und Zweigen auspolstern. Dort werden Sie von Ihren Weibchen unterdrückt und  zur Aufzucht der Jungen sowie zur Beschaffung der Nahrung missbraucht.

Richtig aktiv wird dieser behäbige Artgenosse während der kurzen Zeit von November bis März. Dann ist das Männchen nicht wieder zu erkennen. Der Expressbär häutet sich und bekommt in kürzester Zeit ein rot – weißes Fell mit Federn auf dem Kopf. In diesem Zeitraum hält er sich nur noch unter Gleichgesinnten auf. Der Bär aus dem Bärenexpress durchlebt in dieser Phase wahre Höllenqualen, denn ihn treibt der Durst. Um diesen zu stillen geht der Bär auf Wanderschaft. Wochenlang bewegt er sich mit einem Fahrzeug (Bärenexpress) von Ort zu Ort und sucht nach geeigneten Tränken. (Legenden nach soll der Name „Bärenexpress“ durch einen alten Bären, der in den Wäldern um Bärbroich haust, entstanden sein. Dieser tat einen legendären Spruch: äävens Bärbroich.) Der Expressbär an sich ist sehr anpassungsfähig um erfolgreich einen Platz an der Tränke zu ergattern. Manchmal führt er sogar bei Dunkelheit seltsame Tänze auf, um an sein Ziel zu gelangen. Wenn er sein Ziel erreicht hat gibt er, als soziales Wesen, seinen Fund allen Artgenossen durch mehrfaches, lautes brummen eines „ALLAF´s“ bekannt. Da er eine ganzjährige Brunftzeit hat ist seine Population ausgesprochen gut. Er ist nicht vom Aussterben bedroht ist. Manchmal meinen seine Widersacher, der Bär aus dem Bärenexpress wäre zum Abschuss freigeben. Das hat dieser nette Artgenosse allerdings nicht verdient.